Mit der Zunahme internationaler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Verflechtungen ist der Luftverkehr zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden.
Internationale Güter-, Dienstleistungs-, Kapital- und Arbeitsmärkte beanspruchen Luftverkehr für ihre wachsenden internationalen Mobilitätsbedürfnisse. Luftverkehr macht Globalisierung durch millionenfache Kontakte über geographische und geistige Grenzen hinweg erfahrbar. Er fördert die Verbreitung von Ideen und Innovationen und ermöglicht Gesellschaften die Teilhabe an Entwicklung und Wohlstand.
Vor dem Hintergrund der steigenden Luftverkehrsnachfrage stehen unsere Gesellschaft und die zentralen Akteure des Luftverkehrs, also Flughäfen, Fluggesellschaften und Flugsicherungen, vor einer Vielzahl fachlich anspruchsvoller Herausforderungen. Konzentrierte sich die Forschung im Bereich Luftverkehr früher überwiegend auf technologische Entwicklungen, so stehen heute zunehmend Verkehrsanalyse, Luftverkehrswirtschaft, Infrastrukturplanung und Umwelt im Forschungsinteresse.
Aus der thematischen Vielfalt an den Schnittstellen zwischen Luftverkehr, Wirtschaft sowie Politik und Gesellschaft resultiert eine breite Untersuchungsagenda. Um dieser zu entsprechen, entwickelte die Initiative Luftverkehr für Deutschland im Jahr 2004 die Idee, ein europäisches Luftverkehrsforschungs- und beratungsinstitut ins Leben zu rufen. Im Dezember desselben Jahres wurde das European Center for Aviation Development - ECAD GmbH als interdisziplinäres Forschungsinstitut zum Luftverkehr gegründet.
Aufgabe des ECAD ist es, zu den zentralen Themengebieten und Fragestellungen des Luftverkehrs profunde interdisziplinäre Forschung und professionelle Beratung anzubieten. Das ECAD bündelt wissenschaftliche Qualifikationen und Kompetenzen aus den Bereichen Verkehrsanalyse, Wirtschaft, Logistik, Recht sowie Ingenieurwesen und verfügt über detaillierte inhaltliche Kenntnisse der Luftverkehrsbranche.
Mit seiner Arbeit leistet ECAD einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Luftverkehrsstandorte Deutschland und Europa, um deren langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und ein breiteres Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Luftverkehr, Wirtschaft und der Gesellschaft zu entwickeln.